Olivier-Salat: klassisches Rezept und alle Varianten | Costless
Olivier-Salat – das klassische Festtagsrezept und alle Varianten
Der Olivier-Salat ist das Herzstück jeder Festtafel. Genau die große Schüssel, die auf jeder Feier auftaucht: zart, sättigend, mit Erbsen und saftigen kleinen Würfeln. Wir nehmen das klassische Olivier-Rezept auseinander, die ursprüngliche „altmodische“ Variante sowie Versionen mit Hähnchen, Wurst und Lachs – und rechnen aus, wie viel es heute kostet, eine ganze Schüssel Salat für die ganze Familie zuzubereiten.
Olivier ist ein klassischer Festtagssalat aus gekochten Kartoffeln, Möhren, Eiern, grünen Erbsen, sauren Gurken und Brühwurst (oder gekochtem Hähnchen), angemacht mit Mayonnaise. Alle Zutaten werden in etwa gleich große kleine Würfel geschnitten und mit dem Dressing vermengt. Der Salat wurde im 19. Jahrhundert vom Koch Lucien Olivier kreiert; später wurde er zu einem traditionellen Festtagsgericht in der Ukraine und in vielen Ländern Europas.
Olivier in Kürze: Zeit, Portionen, Kalorien
- Vorbereitungszeit: 30 Minuten (Gemüse kochen)
- Zubereitungszeit: 20 Minuten (Schneiden und Anmachen)
- Portionen: 8–10 (große Festtagsschüssel)
- Schwierigkeit: leicht
- Kalorien: ~190–250 kcal pro 100 g (je nach Dressing)
- Küche: festlich, international
Was Olivier ist und ein wenig Geschichte
Olivier ist ein Salat aus fein gewürfeltem gekochtem Gemüse, Eiern und einer Fleischkomponente (Wurst oder Hähnchen), die mit einem Mayonnaise-Dressing verbunden werden. Sein unverwechselbarer Geschmack entsteht aus der Kombination zarter Kartoffeln, süßer Erbsen und der leichten Säure saurer Gurken.
Der Salat wurde nach dem Koch Lucien Olivier benannt, der ihn Ende des 19. Jahrhunderts kreierte. Das Originalrezept war deutlich raffinierter als die heutige Version – mit Wildfleisch, Krebsschwänzen und einer besonderen Sauce – und wurde lange geheim gehalten. Mit der Zeit wurde das Rezept auf erschwingliche Zutaten vereinfacht, und genau in dieser „volkstümlichen“ Form wurde Olivier zu einem unverzichtbaren Festtagsgericht in der Ukraine und in vielen Ländern Europas.
Heute hat fast jede Familie ihre eigene Version des Salats: Manche nehmen Wurst, andere gekochtes Hähnchen oder Rindfleisch, fügen frische oder saure Gurken, Apfel oder Erbsen „mit Häufchen“ hinzu. Genau diese Vielfalt macht Olivier zu einer lebendigen kulinarischen Tradition und nicht zu einem einzigen festen Rezept.
Zutaten für den klassischen Olivier
Ungefähre Zutatenliste – für eine große Schüssel (8–10 Portionen). Das ist die Basis, die sich leicht an den eigenen Geschmack anpassen lässt.
Grundzutaten
- Kartoffeln – 4–5 mittelgroße Stück (etwa 500 g)
- Möhren – 1–2 Stück
- Hühnereier – 5–6 Stück
- Grüne Erbsen aus der Dose – 1 Dose (etwa 400 g)
Fleischanteil und Gurken
- Brühwurst (Doktor- oder Lyoner-Wurst) oder gekochtes Hähnchenfilet – 300–400 g
- Saure oder eingelegte Gurken – 3–4 Stück (etwa 200 g)
Dressing
- Mayonnaise – 200–250 g (oder eine Mischung aus Mayonnaise und Schmand)
- Salz, gemahlener schwarzer Pfeffer – nach Geschmack
- Zwiebel oder Frühlingszwiebel, frischer Dill – nach Belieben
Klassischer Olivier: Schritt-für-Schritt-Rezept
Das wichtigste Prinzip eines gelungenen Olivier: Alle Zutaten werden in gleich große kleine Würfel geschnitten, und der Salat wird erst kurz vor dem Servieren angemacht.
- Gemüse und Eier kochen. Kartoffeln und Möhren waschen und mit Schale weich kochen (Kartoffeln ~20–25 Minuten, Möhren ~20 Minuten). Eier hart kochen (8–9 Minuten). Alles abkühlen lassen und schälen. Das Gemüse besser im Voraus kochen und abkühlen lassen – kalt lässt es sich leichter gleichmäßig würfeln.
- Zutaten schneiden. Kartoffeln, Möhren, Eier, Wurst (oder Hähnchen) und Gurken in kleine Würfel von etwa 0,7–1 cm schneiden. Je gleichmäßiger der Schnitt, desto zarter der Salat.
- Erbsen vorbereiten. Die Dose grüne Erbsen öffnen und die Flüssigkeit abgießen. Gut abtropfen lassen, damit der Salat nicht wässrig wird.
- Alles vermengen. In einer großen Schüssel Kartoffeln, Möhren, Eier, Wurst, Gurken und Erbsen vermengen. Nach Belieben fein gewürfelte Zwiebel hinzufügen.
- Anmachen. Mayonnaise dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und vorsichtig vermengen. Nicht mehr Salat anmachen, als auf einmal gegessen wird – angemachter Olivier hält sich schlechter.
- Durchziehen lassen. Die Schüssel abdecken und für 30–60 Minuten in den Kühlschrank stellen – in dieser Zeit verbinden sich die Aromen. Vor dem Servieren mit frischen Kräutern garnieren.
Tipp: Damit der Salat nicht „verschwimmt“, die Gurken nach dem Schneiden etwas von der Lake ausdrücken und die Erbsen gut abtropfen lassen. Machen Sie nur den Teil des Olivier an, den Sie servieren – die restlichen Zutaten getrennt geschnitten aufbewahren.
Das ursprüngliche („altmodische“) Rezept
Der klassische Olivier vom Ende des 19. Jahrhunderts unterschied sich deutlich von der gewohnten Festtagsversion. Statt Wurst verwendete man gekochtes Wildfleisch oder Haselhuhn, fügte Krebsschwänze, frischen Blattsalat, Kapern und Oliven hinzu und machte alles mit einer komplexen Sauce auf Basis von Provençale an. Es war ein Restaurantgericht der „gehobenen Küche“ und kein hausgemachter Salat.
Die heutige vereinfachte Version entstand später, als die teuren Zutaten durch erschwingliche ersetzt wurden – Brühwurst, gewöhnliche Gurken und fertige Mayonnaise. Wenn Sie sich dem Original annähern möchten, ersetzen Sie die Wurst durch gekochtes Hähnchen- oder Putenfilet, fügen Sie etwas frischen Apfel für eine leichte Säure hinzu und machen Sie den Salat mit einer Mischung aus Mayonnaise und einem Löffel Senf an.
Beliebte Olivier-Varianten
Olivier mit Hähnchen
Die beliebteste „leichtere“ Version: Statt Brühwurst nimmt man gekochtes Hähnchenfilet (etwa 300 g). Der Salat wird zarter und weniger fettig. Das Hähnchen in gesalzenem Wasser mit Lorbeerblatt kochen, abkühlen lassen und würfeln.
Olivier mit Wurst
Die klassische „hausgemachte“ Variante mit Doktor-Brühwurst. Genau diese wird am häufigsten zu den Feiertagen zubereitet – sie ist sättigend, schnell und allen aus der Kindheit vertraut.
Olivier mit Lachs
Die festliche „Premium“-Version: Die Wurst wird durch leicht gesalzenen Lachs (Lachs, Forelle oder Buckellachs) ersetzt. Der Fisch ersetzt das Fleisch, und die Menge der sauren Gurken wird etwas reduziert, um den Geschmack nicht zu überdecken. Die Mayonnaise wird oft mit Schmand gemischt.
Olivier mit Garnelen
Eine weitere festliche Variante – mit gekochten Garnelen statt Wurst. Die Meeresfrüchte machen den Salat leichter und feiner; dazu passt gut ein Dressing aus Mayonnaise und Zitronensaft.
Tipps, damit der Olivier gelingt
- Gleichmäßige Würfel. Alle Zutaten etwa gleich groß schneiden – so sieht der Salat ordentlich aus und schmeckt gleichmäßig.
- Kaltes Gemüse. Nur vollständig abgekühlte Kartoffeln und Möhren schneiden – warm zerbröseln sie und machen den Salat „matschig“.
- Weniger Feuchtigkeit. Die Lake der Gurken und die Flüssigkeit der Erbsen abgießen, sonst wird der Salat schon am nächsten Tag wässrig.
- Portionsweise anmachen. Die geschnittene Basis und die Mayonnaise getrennt aufbewahren, erst vor dem Servieren verbinden – so bleibt der Olivier länger frisch.
- Balance beim Dressing. Den Salat nicht in Mayonnaise „ertränken“ – sie nach und nach hinzufügen, bis sich die Zutaten gerade verbinden.
Wie viel die Zutaten für Olivier kosten
Olivier ist eines der günstigsten Festtagsgerichte: Gemüse, Eier und Erbsen kosten wenig, und eine große Schüssel reicht für eine große Runde. Die teuersten Zutaten sind der Fleischanteil (Wurst oder Hähnchen) und das Dressing – also lohnt es sich, gerade dafür nach günstigen Angeboten zu suchen.
Die Preise für dieselben Produkte unterscheiden sich erheblich zwischen den Handelsketten und hängen von der Saison ab – besonders vor den Feiertagen, wenn Erbsen, Mayonnaise und Wurst oft im Angebot sind. Bevor Sie einkaufen gehen, vergleichen Sie die Preise in den Supermärkten und finden Sie die besten Angebote auf der Angebotsseite von Costless – wir sammeln und aktualisieren wöchentlich die Preise aus den Supermärkten, sodass Sie den aktuellen Regalpreis sehen.
Hier ist der komplette Warenkorb mit Zutaten für den klassischen Olivier – fügen Sie ihn Ihrer Einkaufsliste hinzu und vergleichen Sie die Preise für jedes Produkt in den Geschäften in Ihrer Nähe.
Tipp: Fügen Sie das Olivier-Set zu Ihren Favoriten auf Costless hinzu und aktivieren Sie die Preissenkungs-Benachrichtigung – so erwischen Sie das Angebot für Wurst, Erbsen oder Mayonnaise genau vor den Feiertagen.
Häufig gestellte Fragen
Was braucht man für Olivier?
Für den klassischen Olivier braucht man gekochte Kartoffeln, Möhren und Eier, grüne Erbsen aus der Dose, saure oder eingelegte Gurken, Brühwurst (oder gekochtes Hähnchen) und Mayonnaise. Alles wird in kleine Würfel geschnitten und mit Mayonnaise, Salz und Pfeffer angemacht.
Was ist das ursprüngliche Olivier-Rezept?
Das Originalrezept vom Ende des 19. Jahrhunderts war ein Restaurantgericht mit Wildfleisch, Krebsschwänzen, Kapern und Oliven unter einer komplexen Sauce. Der heutige hausgemachte Olivier ist eine vereinfachte Version, bei der die teuren Zutaten durch Brühwurst, gewöhnliche Gurken und fertige Mayonnaise ersetzt wurden.
Wodurch lässt sich die Wurst im Olivier ersetzen?
Am häufigsten wird die Wurst durch gekochtes Hähnchen- oder Putenfilet ersetzt – der Salat wird leichter. Für festliche Versionen verwendet man leicht gesalzenen Lachs oder gekochte Garnelen.
Welche Gurken kommen in den Olivier – saure oder frische?
Der klassische Olivier wird mit sauren oder eingelegten Gurken zubereitet – sie geben die charakteristische Säure. Frische Gurken machen den Geschmack milder, aber der Salat wird schneller wässrig, daher fügt man sie seltener und erst kurz vor dem Servieren hinzu.
Wie lange ist Olivier haltbar?
Mit Mayonnaise angemachter Olivier hält sich im Kühlschrank nicht länger als 24–48 Stunden. Damit der Salat länger frisch bleibt, bewahren Sie die geschnittenen Zutaten und das Dressing getrennt auf und verbinden Sie sie erst vor dem Servieren.
Kann man Olivier im Voraus zubereiten?
Ja. Kochen und schneiden Sie alle Zutaten einen Tag vor dem Fest und bewahren Sie sie in einem geschlossenen Behälter im Kühlschrank auf. Machen Sie den Salat 30–60 Minuten vor dem Servieren mit Mayonnaise an – so bleibt er frisch und nicht wässrig.
Wie viele Kalorien hat Olivier?
Klassischer Olivier mit Wurst und Mayonnaise enthält etwa 190–250 kcal pro 100 g. Die leichtere Version mit Hähnchen und einem Dressing aus Mayonnaise und Schmand – etwa 130–170 kcal pro 100 g.
Bereiten Sie eine Festtafel zu? Ergänzen Sie sie mit weiteren Gerichten der ukrainischen Küche – Kohlrouladen (Holubtsi) und Wareniki mit verschiedenen Füllungen.